Friedrich-Ebert-Stiftung
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Madagascar

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Junge Verantwortungsträger

Die Friedrich-Ebert-Stiftung wendet sich mit ihrer Arbeit und ihren Angeboten der politischen Bildung in Madagaskar insbesondere an junge und vielversprechende Verantwortungsträger. Mit ihnen will sie die Fähigkeiten des politischen Dialoges ausbauen und den demokratischen Prozeß der Partizipation fördern.

Für die nachwachsende Generation von Führungskräften sind die nächsten Jahre entscheidend: Hier werden die Weichen gestellt und sich das notwendige Rüstzeug angeeignet, zukünftig Verantwortung zu tragen. Dies gilt für alle Bereiche der Gesellschaft, insbesondere aber auch für die madagassische Gewerkschaftsbewegung.

Im Rahmen der Aktivitäten der Friedrich-Ebert-Stiftung soll der „Pluralismus der Ideen“ als Bereicherung erlebt und gemeinsame Ideen und nachhaltige Projekteins Leben gerufen werden. Dies alles im Sinne einer positiven Veränderung der madagassischen Gesellschaft. Mit dem Youth Leadership Training Program (YLTP) leistet die FES seit 2005 damit einen wichtigen Beitrag.

Die Vorbereitung des nachwachsenden Generation von Verantwortungsträgern ist nicht zuletzt die Aufgabe der Jugendlichen selbst. Um dies in die Tat umsetzen zu können, brauchen sie die Unterstützung im Sinne von Austausch, von Informationen sowie die notwendigen Mittel.

All dies gehört zu den Mitteln und Methoden, die zum „empowerment“ der Jugend beitragen.

In Madagaskar - wie auch in der Mehrzahl der anderen Partnerländer -  ist dieser „relève politique“ besonders für lohnabhängige Arbeiter und Frauen von großer Bedeutung. Ihnen gilt auch in Zukunft ein besonderes Augenmerk bei den Aktivitäten der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Mit dem neuen Projekt der Friedrich-Ebert-Stiftung, dem "Netzwerk der jungen ArbeitnehmerInnen" (RJT) wird versucht, hier einen innovativen Ansatz zu wählen.

Aus dem FES-Info 04/07

Mauritius als Vorbild für Madagaskar?

In Madagaskar stand der September erneut im Zeichen der verstärkten regionalen Integration. Im Rahmen des bereits zum dritten Mal stattfindenden „Youth Leadership Training Program“ (YLTP) der FES
besuchte der ehemalige Premierminister von Mauritius, Paul Berènger, die Hauptstadt Antananarivo. Einen
ganzen Tag diskutierte er über den wirtschaftlichen Erfolgsweg seines Heimatlandes und die verstärkte
Kooperation zwischen Mauritius, Madagaskar und den Ländern des südlichen Afrikas: „Mauritius hat eine beispielhafte Entwicklung in den letzten Jahrzehnten durchlebt. Ein pluralistisches und demokratisches System, verantwortungsvolle Entscheidungen, Bildungschancen für alle, Pressefreiheit und die Vorteile der Handelsverträge mit der EU bilden die Grundpfeiler für das Wunder von Mauritius.“